HAWAII. DU WUNDERBARE ERSCHEINUNG.

O ka pono ke hana ‚ia  a iho mai na lani.  (Tue Gutes bis die Himmel auf dich niederkommen.)

Wow, Hawaii. Du hast uns verzaubert und verändert. Danke für dein unfassbar abwechslungsreiches Erscheinungsbild. Selten hat ein Ziel auf unseren Reisen so viel Eindruck gemacht und so viele wunderbare Erinnerungen hinterlassen wie dieses. Wir sind verliebt und zwar in alles, was du uns geboten hast. Über die rauen Erscheinungen deiner „Kona“ (windzugewandten)-Seite, deinem unfassbaren Artenreichtum in Flora und Fauna, deine Natur, den Menschen und deinem historischen Erbe. Um ehrlich zu sein, wissen wir gar nicht, wo wir anfangen sollen. Bei deinen smaragdgrünen, immerwährenden Regenwäldern oder deinen atemberaubenden Stränden und herrlichen Bergen? Wir denken, eine Unterteilung des Blogs nach Inseln macht Sinn. Doch bevor wir das machen, müssen wir sagen, dass eines alle Inseln gemein hatten: Die Menschen hier haben ihren ganz eigenen Spirit, sind so offenherzig, wie wir es in kaum einem anderen Land erlebt haben. Unfassbare Aufgeschlossenheit, Hilfsbereitschaft und immer für einen Austausch bereit. Wir sind, auch, wenn Hawaii schon drei Wochen hinter uns liegt, immer noch fasziniert und in Aloha-Stimmung und nehmen das Leben jetzt ein bisschen einfacher, weil es am Ende ja doch immer schwer genug ist ;-).

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Vielleicht kurz an dieser Stelle ein paar Worte zu unseren Vorbereitungen. Wir haben uns tatsächlich nur über ein paar Campingplätze auf O’ahu und Big Island, den Transport von Insel zu Insel und unser Gepäck Gedanken gemacht. Von Deutschland aus ist es ein leichtes Spiel, Campingplätze zu buchen. Zwar hat jede der Insel bzw. der verschiedenen Stufen eine andere Internetseite, auf der die Campingplätze gebucht werden müssen (hier kommt es darauf an, welche Zugehörigkeit die Plätze in der Hierarchie der Campingplätze haben), aber wenn man sich einmal einen Überblick hierüber verschafft hat, ist die Orientierung recht einfach. Die Campingplätze auf Hawaii unterteilen sich in die folgenden drei Kategorien:

  1. Kommunale Beach Parks (wie der Spencer Beach Park)
  2. County Parks
  3. State Parks (wie der Mālaekahana State Recreation Area und der Hapuna Beach Park)

Wir haben zwei der Kategorien ausprobiert und hatten mit keinem der beiden Schwierigkeiten in Form von Sicherheitsproblemen oder ähnlichem (so, wie es einige Reiseführer beschreiben).

Die restliche Zeit vor Ort verbrachten wir mit ebenfalls teilweise im Vorhinein gebuchten airbnbs und einem Hotel, welches wir erst vor Ort buchten.

Nun aber zu dem Abenteuer als solches – viel Spaß beim Lesen :-)!

O’ahu

O’ahu, du hast uns begeistert. Auf eine ganz wunderbare Art hat uns diese Insel mit ihrem Charme eingefangen. So sehr, dass wir uns eigentlich nicht mehr gehen wollten. Und das auf der ersten Insel, wo wir doch noch zwei weitere (Big Island und Maui) vor uns hatten. Wir haben darüber nachgedacht, gesprochen und waren uns am Ende einig: O’ahu verdient sein Vorurteile nicht; die Insel hat weit mehr zu bieten, als ein überfülltes, nicht schlafendes Honolulu und Waikiki Beach (auch, wenn wir diesem nur einen kurzen Besuch abstatten) und den negativen Schlagzeilen über den Massentourimus. Fernab von den touristisch geprägten Orten sind wir auch hier auf Menschen getroffen, die eine unfassbare Lebensenergie, einen unglaublich freien Geist und großartige offene Herzen haben. Das hat uns gleichermaßen nachhaltig beeindruckt und unser Herz erwärmt: wir wussten sofort, hier werden wir wieder hinkommen. Unsere Reise begann nach einer kurzen Nacht in Aiea, wo wir nach unserer Landung am Abend des 2. Juni schliefen. Am nächsten Morgen machten wir uns auf zu zwei Farmers Markets. Der eine lag unweit unserer airbnb Unterkunft in der Nähe Aieas (was übrigens ein guter Ausgangsort für Besichtigungen in Pearl Harbour ist!), der andere in Honolulu. Erster war zwar nicht so schön, aber dafür waren die Produkte ausgesprochen gut! Direkt verliebt haben wir uns in die Marlin-Creme, die man für 7 $ bekommt. Aber auch die Crepes, die mit allen leckeren gefüllt sind, die man sich vorstellen kann, waren außerordentlich köstlich. Auf dem zweiten Markt in Honolulu Downtown waren ähnliche Stände vertreten, aber der Markt war touristischer und weniger von Locals besucht. Dennoch war er sehr sehenswert, vor allem dann, wenn man eine ordentliche Portion Hunger mitbringt. Von Stand zu Stand laufend, kann man überall etwas probieren und sich am Ende am besten getreu der Devise „von jedem etwas“ eindecken und genießen. Nach dem wir den letzten Markt gesehen hatten, fuhren wir mit unserem Auto weiter Richtung Osten nach Waimanalo. Hier hatten wir auch ein airbnb gebucht. Dieser Ort ist ein echter Geheimtipp: Es gibt nicht einmal annähernd so viele Touristen wie im Westen der Insel. Diese Küstenseite eignet sich perfekt fürs Wind- und Kitesurfen, wird gesäumt von einer wunderschönen Küstenlinie mit weißem Sandstrand und  lädt damit perfekt zum Entspannen ein. Nach einem langen Strandspaziergang gingen wir  in einem lokal ansässigen Eisshop, dem Kailua Icecream  eine Eiscreme holen – es war wahrscheinlich mit Abstand das beste Eis, dass wir auf O’ahu hatten, zwar nicht ganz günstig, aber in jedem Falle ein Geschmackserlebnis und damit ein Besuch wert!

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Auch hier besuchten wir den nächsten Morgen nach dem Aufwachen (Sonntag) den lokal ansässigen Farmersmarket, der auf dem Waimea Middle & Elementary School Playground ist und verliebten uns direkt in die gesunden Bowls aus Salat, Fisch und frischem Gemüse von Nina Cucina.

Nachdem wir wieder unsere Sachen packten, machten wir uns auf Richtung North Shore im Norden O’ahu’s. Unsere letzten beiden Nächte auf der Insel verbrachten wir somit im wunderschönen Campingplatz Mālaekahana State Recreation Area am North Shore. Wie sich später herausstellen sollte, war dies auch mit Abstand unser liebster Campingplatz und wir würden in jedem Falle wieder herkommen! Hier trafen wir auf wunderbare Küste, einen tollen Strand mit kristallklarem Wasser, nette Einheimische und gutes Klima. Wir machten Freunde und waren traurig, dass hiermit unsere Zeit auf dieser einzigartigen Insel zu Ende ging!

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Big Island (Hawai’i)

Big Island, du bist so abwechslungsreich wie Tag und Nacht und damit wie kaum eine andere Insel des hawaiianischen Staates! Neben deiner rauen Seite, mit all der geologischen Vielfalt, die sie zu bieten hat, erfreuten wir uns auch an deiner fantastisch grünen Seite und deinem unfassbaren Artenreichtum an Flora und Fauna.

Wir starteten unsere Fahrt nach einer langen Nacht in einem flughafennahen airbnb Richtung Norden und waren auf schöne Sandstrände und grüne Natur vorbereitet. Auch hier gefiel es sehr gut. Leider waren beide Campingplätze außerhalb in Reichweite von Supermärkten oder Restaurants – einer der ersten Erkenntnisse, die wir auf Big Island machten: nicht jeder Ort hat eine gute Infrastruktur! Nichtsdestotrotz genossen wir die Zeit der Abgeschiedenheit und des „Nicht-Alles-In-Der-Nähe“-Habens und ließen uns auf das Abenteuer ein. So gab es an den beiden Abenden leckere Salate und wir wurden belohnt mit den tollsten Sonnenuntergängen, die wir bisher auf unserer Reise gesehen hatten!

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SPENCER BEACH PARK.
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HAPUNA BEACH PARK, CABINS.

Nachdem wir zwei Nächte im Norden der Insel in unserem Top 2 und Top 3 Campingplätzen verbrachten, machten wir uns auf den Weg gen Süden an der Ostküste entlang. Hier hielten wir an dem Waipiʻo Valley Lookout ein, der als Startpunkt für  besonders passionierte Wanderer gilt und dessen dahinter liegendes Tal  immer wieder in ihren Bann zieht. Leider reichte uns die Zeit nicht, ansonsten wären wir den Trail auch gelaufen. Hinter dem auf dem Bild zu erkennenden Hügel erstreckt sich einer der schönsten Wanderwege ganz Hawaiis. Am Ende kommt ein Campingplatz, der fernab jeglicher Möglichkeiten zum Konsum zum Nachdenken, Erholen und Entspannen einlädt.

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WAIPI’O VALLEY LOOKOUT.
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WAIPI’O VALLEY LOOKOUT MIT TAL.

Nachdem wir im Süden angekommen waren und der Vulcano National Park vor uns lag, lösten wir Philipps Geburtstagsgeschenk ein: einen Helikopterrundflug. Auf unseren Flug über den aktiven Vulkankrater Kilauea hatten wir die Möglichkeit jegliche der verschiedenen Lavaarten sehen zu können. Wir waren fasziniert von der Stärke und der zerstörerischen Gewalt, die so ein Lavastrom mit sich bringen kann. Im Jahre 2013 spukte der Kilauea dreieinhalb Tage Feuer. Die Lava ergoss sich über ein riesiges Areal und hörte kurz vor Pahõa auf zu fließen. Somit blieb das lebhafte Hippie-Örtchen von einer Naturkatastrophe bewahrt. Während unserer Zeit (07.06.17) auf der Insel erschütterte ein Beben der Stärke 5.3 die Insel. Wir selber bekamen nichts von dem Erdbeben mit, doch einige Inselbewohner erzählten uns, dass dies eines der stärkeren Beben der letzten Zeit war. Wie uns der Helikopterpilot erzählte, erschüttern bis zu 3 Erdbeben die Insel täglich. Die Aussicht von oben faszinierte uns und wir genossen mit dem notwendigen Abstand das Spektakel des sprudelnden Berges.

 

Nachdem wir tagsüber das Abenteuer des Helikopterrundfluges genießen durften, wollten wir am Abend noch etwas für unseren Sportsinn und damit für unsere Ausdauer tun. Also liehen wir uns zwei Mountainbikes in Kalapana (man erkennt diesen Ort einfach daran, dass er das Ende einer ehemaligen Straße ist) und machten uns auf den Weg gen Lava. Es dämmerte schon leicht, als wir den 6 Meilen langen Weg entlang rollten und so waren wir ausgestattet mit Stirnlampen für den Einbruch der Dunkelheit. Die Lava links und rechts des Weges war bereits erkaltet, doch auf unserem Weg zur noch fließenden Lava wurde uns bewusst, dass hier 1000 Grad heiße Ströme fließen und wir uns dieser Gefahr jeder Zeit bewusst sein sollten. Auf den Bildern erkennt man die Lava nur leicht (auf dem linken Bild mit etwas Dampf und auf dem rechten im Hintergrund neben all den anderen Stirnlampen, die sich des Weges entlang schlängelten), aber in Natura ist die Lava ein echter Hingucker und ein günstiger Weg einem riesigen Naturspektakel so nah wie nur irgend möglich zu kommen!

 

Auf Big Island schliefen wir teilweise im Zelt, teilweise in airbnbs. Eines der airbnbs lag unweit eines schönen, von Lavasteinen geformten Strandes, der uns beiden angetan hatte. So etwas sieht man selten bis nie. Langsam aber sicher machten wir uns auf den Weg nach Maui, unserem letzten Abenteuer für diese Reise.

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STRAND AN DER KALAPANO-KAPOHO ROAD.

Maui

Maui, du wunderbares Paradies am Ende der Welt. Auf Maui verbrachten wir unsere gesamte Zeit in einem tollen Yoga Retreat mit dem Namen Lumeria. Hier konnten wir die letzte Woche unserer Reise unsere Seele baumeln lassen, entspannen, Eindrücke verarbeiten und wieder neue Energie für den Alltag in Deutschland sammeln. Vor allem die Yoga Klassen haben es uns angetan und so machten wir bis zu sechs Stunden Yoga jeden Tag. Wir fühlten uns gedehnter und größer, als je zuvor und schworen uns, Yoga auch in Deutschland weiterhin wieder intensiver zu praktizieren, damit wir nicht mehr aus der Übung kommen und wir uns Energie aus unserem Inneren holen können.

 

Das Lumeria liegt ca. 4 Meilen oberhalb von Pa’ia, einem wunderbaren kleinen Ort an Mauis Nordostküste. Wir fühlten uns sofort wohl! Das Hotel besteht aus wenigen Zimmern, die allesamt in dem im Kolonialstil erbauten alten Herrenhaus untergebraucht sind. Die Zimmer sind zumeist von der innenliegenden Porch („Veranda“) aus begehbar und verfügen über Badezimmer und Schlafzimmer, teilweise auch über eine Ausstattung mit Daybeds, auch das Frühstück, welches inklusive ist bietet ausreichend Speisen an, um sich in den Morgenstunden sättigen zu können. Neben den täglichen Yogakursen findet in dem kleinen Hotel auch ab und an Events statt. So auch zu unserer Zeit. Hier fand ein kleines Spendenevent für Wale statt, was wir mit großer Freude unterstützten. Viele lokale Künstler traten auf, es wurden „Meerjungfrauen“-freundliche Sonnencreme (die eigentlich die Tiere der Meere schützen soll ;-)) und Leis (Blumenkränze) konnten geflochten werden.

Das Retreat war zwischen Bergen und Meer der beste Ort für einen Aufenthalt auf Maui. Es war hier weder zu heiß, noch zu kalt. Wollte man gen Norden gehen, so war es der perfekte Ausgangsort für Tageswanderungen oder Besuche in dem von Touristen sehr beliebten, jedoch niemals überfüllten Makawao. Hier sind nicht nur gute Mountainbike Verleihe angesiedelt, sondern hier findet auch alle vier Wochen freitags (die anderen drei Freitage finden es an anderen Orten der Insel statt) ein sogenannter Maui Friday statt, den man unbedingt gesehen haben sollte. Makawao hat ein wenig den Touch einer alten Westernstadt. Hier finden sich bodenständige Menschen, kleine Shops, die sich durch Saloon-Türen betretbar sind und ringsherum viel Natur (so beispielsweise das Waihou Spring Forest Reserve).

Wollte man gen Süden gehen, um seine freie Zeit am Strand beim Baden oder Wind- sowie Kitesurfen zu verbringen, war Pa’ia mit den Stränden des Baldwin Beach Parks oder der Paia Bay der absolut schönste Ort dafür. Das kleine Örtchen an sich ist eine Mischung aus Hipster, Youngster, Alteingesessen und Surfern. Ein toller Platz und eigentlich – so finden wir zumindest – ein Mustsee zum Herunterkommen und einen kleinen Break bei einer Durchfahrt zu der Road to Hana!

Eines unserer liebsten Fischrestaurants war das Paia Fish Market Restaurant. Hier gab es immer leckeren fangfrischen Fisch in allen Variationen. Sehr zu empfehlen sind die Fish and Chips (obwohl ich eigentlich von beidem kein großer Fan bin, war es fantastisch und ich würde es immer wieder essen) und der frische, gegrillte Thunfisch! Zudem ist das Restaurant bekannt für eine Art Sushi, die jedoch von beiden Seiten leicht angegrillt wird – in jedem Falle auch sehr lecker!

 

Ein absolutes Highlight der kleinen Stadt ist zudem Mana Foods! Wir liebten diesen Laden und vermissen ihn in Deutschland schrecklich. Es ist eine Art Bio-Super-All-Around-Deli-Laden, der von allem etwas jedem etwas zu bieten hat. Egal ob Veganer, Vegetarier oder leidenschaftlicher Fleisch- und/oder Fischesser, hier findet jeder Geschmack etwas! Damit wir an unseren Nachmittag nicht vor Hunger umkamen, gingen wir immer zu Mana Foods und plünderten den Deli: Leckere Speisen, ob heiß oder kalt suchten wir uns hier aus, peppten sie mit einer kleinen Süßigkeit auf und gingen damit zum Strand! Auch abends verzichteten wir manchmal auf ein ausgiebiges Abendessen und ließen uns mindestens eine gute halbe Stunde durch Mana Foods treiben, vom Flow, den netten Leuten, dem guten Essen angetan, konnten wir nach einem solchem Besuch immer gut schlafen. Man mag es kaum glauben, aber Mana Foods ist kein herkömmlicher Laden, sondern eine echte Institution! Ich wünschte, ich hätte an der ein oder anderen Stelle ein Foto gemacht, aber wenn ihr euch ein Bild machen wollt, dann schaut auf der Internetseite von Mana Foods oder aber deren Instagram Account vorbei :-)!


Die besten Zeltplätze auf O’ahu und Big Island

  1. Unser Top 1 ist mit großem Abstand der Mālaekahana State Recreation Area, wie ihr oben lesen könnt ist dies einer der Campingplätze, der direkt am Wasser liegt und somit neben dem perfekten Klima auch eine wunderschöne Aussicht bereit hält. Kostenpunkt: 10 $/ Nacht pro Person.
  2. Der Spencer Beach Park ist auf jeden Fall hat keine Abschottung nach Außen, vielmehr liegt er an einem öffentlich zugänglichen Park/ Strand, zudem sind die Toiletten öffentlich nutzbar und es gibt keine Dusche, außer einer freistehenden (Strand-)Dusche. Diese kleinen negativen Punkte abgezogen, hat man hier jedoch einen der schönsten Sonnenuntergänge auf ganz Big Island, direkt am Wasser und an einer kleinen Strandbucht gelegen. Kostenpunkt: 10 $/ Nacht pro Person.
  3. Unser 3. Favorit ist der Hapuna Beach Park mit seinen schönen Cabins und seiner 1a Ausstattung, was Küchenutensilien und sanitäre Einrichtungen angeht. Hier braucht man auch kein eigenes Zelt mitzubringen, sondern kann in einer der sanierten Cabins schlafen, allerdings sind eigene Bettsachen (also mindestens eine dünne Isomatte und ein Schlafsack) unabdingbar, da die Hütten lediglich aus Holzbänken bestehen, auf die man sich legen kann. In einer Hütte haben bis zu 4 Leute Platz. Kostenpunkt: 25 $/ Nacht pro Person.

Und hier ein paar hilfsreiche Tipps als Tourist und zum Sparen vor Ort

  1. Holt euch in jedem Supermarkt eine Discount Karte, sie ist wahres Geld bei den teuren Preisen wert (teilweise kann man hier sogar bis zu 20% sparen). In den meisten Fällen ist eine amerikanische Handynummer von Nöten.
  2. Auf BI gibt es „Aloha“ Tankstellen, hier werden euch 10ct bei Cash-Bezahlung abgezogen!
  3. Wenn ihr eine helicopter tour bucht, so bucht euch den „normalen“ Tarif, man sieht in den Helicoptern in etwa ähnlich viel und mit etwas Glück wird man ohnehin kostenlos geupgradet und landet im „besseren“ Helicopter.
  4. Geht zelten (und bringt euer Zelt aus Deutschland im regulären Gepäck mit) und spart euch teure Hotels (+Resortgebühren)! Zugegebenermaßen sind die Campingplätze nicht unbedingt vergleichbar mit den Europäischen, aber das ist auch nicht zwingend notwendig, denn die Natur macht fehlende Minisupermärkte und Co locker wett.
  5. Spart euch Gepäck! Amerikanische Waschmaschinen funktionieren mindestens so gut wie Deutsche ;-). Für 2-3 $ kann man in fast jeder größeren Stadt seine Wäsche selber waschen und trocknen und auch hier ist es eine nette Art mal unter die Einheimischen zu kommen und ein gutes Gespräch mit Ihnen abzuhalten.
  6. In vielen Supermärkten gibt es günstiges und gutes (!!!) Poke für unter 10$. Es muss nicht immer die teure Variante in einem Restaurant sein. Achtet darauf, dass es frisch ist und nicht „frozen before“ auf dem Schild steht, so ist garantiert, dass auch das Frischste verarbeitet wurde und ihr ein maximales Geschmackserlebnis habt.
  7. Falls ihr das hawaiianische Wasser aus der Leitung nicht trinken wollt (angemerkt sei, dass es aber durchaus Trinkwasserqualität hat!), kauft größere Galonen an Wasser in Supermärkten, so spart ihr nicht nur bares Geld, sondern leistet auch noch einen guten Beitrag für die Umwelt, indem ihr weniger Plastik konsumiert und so nicht zu weiteren Verschmutzung Hawaiis beitragt. Leider hat nicht jeder Supermarkt Galonen, aber Safeway, Foodland und Walmart haben es meistens.
  8. Seit 2014 sind Plastiktüten in den Supermärkten Hawaiis verboten. Bei einem Einkaufs bekommt ihr recycelbare Papiertüren, welche ihr auch wiederverwenden könnt (Bioabfall etc.). Leider ist das Plastikverbot noch nicht bis in die Gemüse- und Obstabteilung durchgedrungen, auch auf den Wochenmärkten werden noch rege Plastikbeutel verteilt. Verzichtet freundlich darauf und bringt lieber von zuhause einen Ökobeutel mit oder kauft euch eine nette, wiederverwendbare Tasche an den Kassen in einem der Supermärkte und nehmt so noch ein nettes Mitbringsel für zuhause mit.
  9. Wo wir bei den Märkten sind: Einkäufe auf den Märkten (die zumeist samstags/ sonntags und in Mitte der Woche stattfinden) sind ein absolutes Muss! Die Märkten locken mit frischem Obst und Gemüse, leckerem „Auf die Hand“-Food (wie Crêpes, Salaten, Burritos und Poke) zu erschwinglichen Preisen (unter 10$). Hier weiß man, dass die Lebensmittel nicht hunderte von Kilometern auf sich genommen haben,  um dann in klimatisierten Supermärkten auf dem Tisch zu landen, sondern von den Locals selbst produziert und vertrieben werden.
  10. Fragt Locals! Die Menschen auf Hawaii sind die aufgeschlossensten und hilfsbereitesten Menschen, denen wir bisher mitunter begegnet sind auf all unseren Reisen. Für lokale Tipps und ToDos/ Must-Sees sind sie die besten Ansprechpartner, oft besser, als jeder Reiseführer!
  11. Die Membercard „HawaiianMiles Members“ (kostenlose online Registrierung möglich) von Hawaiian Airlines lohnt sich für das Inselhopping vor allem, wenn man Gepäck  zum Einchecke dabei hat, denn dann kostet ein Gepäckstück anstelle von 25 $ nur 15 $ (Bezahlung des aufgegebenen Gepäckstücks erfolgt immer erst im Selbst Check In Schalter am Flughafen per Kreditkarte).

 

Alles in Allem können wir sagen: It was a pleasure to stay here – aloha und bis zum nächsten Mal Hawaii, wir kommen definitiv wieder!

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BYE BYE HAWAII, BYE BYE SAN FRANCISCO.

Wenn ihr weitere Tipps braucht über Farmersmarkets, Restaurants oder Campingplätze sowie Orte oder Unterkunft braucht, schreibt uns gerne an unter: gloriaandphilipp@gmail.com! Wir freuen uns auch über eure Kommentare oder euer Feedback!

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