OLHÃO – DU VERSCHLAFENES FISCHERSTÄDTCHEN.

In Olhão starteten wir zu unserem neuen Trip durch Portugal. Olhão ist ein kleines Fischerstädtchen, das wohl zu den schönsten, derzeitig noch unentdecktesten touristischen Orten Portugals gehört. Er liegt unmittelbar östlich von Faro (ca. 10 km entfernt) an der Südküste Portugals, der Algarve. Der kleine verschlafene Ort entzückt durch wunderschöne, kleine Gässchen, deren Häuser viel Charme versprühen und einen direkten Einstieg in das portugiesische Fischerei-Leben bieten. Der kleine Ort wurde bereits (wie uns der Besitzers unseres wunderbaren Guest House berichtete) von Jamie Oliver in 2013 entdeckt, dessen CEO hier wohl direkt neben dem Guest Mar House ein Haus renovierte. Hierzu gibt es auch ein tolles Rezept für „Felipe’s folar de olhao“ auf Jamie Olivers Seite, dass es auszuprobieren gilt.

Das Entrée des Guest House und dessen Gemeinschaftsspeiseraum sowie die wunderbaren Details wie die portugiesischen Fliesen waren ein echter Hingucker! Auch die Dachterrasse, von der man einen wunderbaren Blick über die gesamte Stadt hat, ist ein echtes Highlight dieses tollen kleinen Guest House!

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Gloria bei der Erkundung der Stadt.

Als wir uns aufmachten, um die Stadt zu erkunden, gingen wir durch kleine Gassen und entdeckten einen schönen Laden nach dem Anderen, wie beispielsweise das Eiscafé „Gelato Davvero“ und das „cestas“, das rein ökologische Lebensmittel und Dinge für den alltäglichen Bedarf verkauft. Doch Obacht, sollte hier einmal etwas von den frischen Lebensmitteln ausverkauft sein, so wird leider kein Produkt nachgeliefert.

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Das Eiscafé „Gelato Davvero“. Yummi!
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„cestas“, der Ökosupermarkt in Olhão.

Die Architektur von Olhão besticht durch seine Verzierungen mit Fliesen, die an viele der Häuserfronten angebracht sind. Die meisten Häuser, die mit Fliesen bedeckt sind, stammen aus dem 19. Jahrhundert, in der es zum Modetrend – der auch unter dem Namen „Azulejo“ bekannt war – wurde, dass die Fliesen nicht nur die (feuchten) Innenräume mit Farbe belebten, sondern nun auch die Fassade sich dieser Kunst bedienen durfte. In Portugal sind sie vielerorts prägend für das Stadtbild. Neben dem verzierenden Effekt, halten sie die Häuser auch in warmen Sommermonaten kühl.

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Fliesenwandbegleitung eines alten Hauses.
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Sanierungsbedürftige (?) Häuser in Olhão.
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Haus mit (ungewollter, aber wunderschöner!) Moosbegrünung in Olhão.
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Die neue Art der Garage? Drive Thru.
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Der Stadtstorch Olhãos.

Auch der Markt Olhãos, der direkt am Hafen liegt, ist samstags ein Must-See! Hier werden frische Waren verkauft, innen und außen tummeln sich die Menschen der Kleinstadt, um frisches Obst, Gemüse und frischen Fisch zu erwerben. Wir waren überrascht von der Vielfalt des Angebots und deckten und mit delikaten Früchten für unsere weitere Reise ein. Fazit dieses wunderbaren, kleinen Städtchens: Wir kommen wieder – keine Frage!

 

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